Die Entstehung des Buddha kam durch einen Blitzeinschlag Mitte des 15. Jh. zustande. Dieser schlug in einen Chedi in Chiang Rai im Norden von Thailand ein. Eine Buddha-Statue aus Stuck, unter welcher an diversen Bruchstellen ein wertvoller grüner Buddha zum Vorschein kam.
Der Buddha hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Durch puren Zufall fand der
Smaragd-Buddha den Weg nicht zum ursprünglichen Ziel Chiang Mai sondern nach Lampang, aufgrund einer falschen Abzweigung eines Elefanten an einer Weggabelung. Dort blieb die Figur dann auch 32 Jahre im Wat Phra Keo Don Tao von Lampang. König Tilokaraja ließ sie dann 1481 in das Wat Chedi Luang nach Chiang Mai, dem ursprünglichen Ziel bringen. Die Reise der Buddha-Statue war aber noch lange nicht zu Ende. Bereits 1552 brachte einer seiner Nachfolger den
Smaragd-Buddha nach Luang Prabang. Doch auch dies sollte nicht seine letzte Station gewesen sein, denn die laotische Hauptstadt wurde später in das heutige Vientiane verlegt, wo der
Smaragd-Buddha in das Wat Phra Keo wanderte. Stolze 226 Jahre verweilte die Figur dort, bis in 1778 General Chakri von einem Kriegszug mitbrachte. Vorerst stellte man ihn im Wat Arun auf, dies sollte aber nur eine temporäre Stätte für den Smaragd-Buddha sein, denn 1785 fand er schließlich einen würdigen Platz im Bot des Wat Hpra Keo in der neuen Hauptstadt Bangkok. Dieser großartige Tempel ist seit heute das Zuhause des Buddha. In diesem Tempel findet man keinen normalerweise üblichen Klosterbezirk für Mönche. Das Gewand des
Buddha wird dreimal im Jahr in einer feierlichen Zeremonie vom König, oder einem seiner Stellvertreter gewechselt. Das Gewand wechselt nach Jahreszeit. In der Regenzeit wird ihm eine goldene Mönchsrobe angezogen. In der darauf folgenden kühlen Jahreszeit ein goldenes Gewand, welches in von Kopf bis Fuß bedeckt. Das absolute Highlight stellt in der heißen Vormonsunzeit ein mit Diamanten und Edelsteinen besetzter Umhang aus Gold dar.
Related Posts
- Nationalmuseum Bangkok
- Bangkok – Das historische Zentrum