Thailand Reisen

Nationalmuseum Bangkok

Ganz nach der Tradition von Ayutthaya wurde beim Bau des Königspalastes von Bangkok ein zweiter Palast errichtet. Dieser war zwar nicht ganz so prunkvoll und für den Kronprinzen wang na gedacht, aber bietet heute dem Nationalmuseum von Bangkok, welches die landesweit größten Sammlungen an Kunstschätzen besitzt, einen würdigen Rahmen.

Allerdings kann man heute nur noch einen Teil davon begutachten, da nicht alle Palastgebäude über die Jahre erhalten geblieben sind. Lediglich die Bauten im Bereich des heutigen Nationaltheaters und der Universität und die zum Museum umgestalteten Gebäudeteile. Diese Gebäudeteile beinhalten die Audienzhalle, der Tempel und drei miteinander verbundene Häuser und der innere Palast mit dem Thronsaal. Gegenüber dem Tempel findet man eine prähistorische Sammlung aus Kunststücken der Thailändischen Geschichte. Im Mittelpunkt stehen hier die Ban Chiang-Keramik sowie ein neolithisches Grab aus der Gegend von Kanchanaburi. Zudem wird hier ein guter historischer Überblick geboten, was einem die Übersicht sehr erleichtert. Gleich Rechts vom Eingang steht der Buddhaisawan-Tempel, der zu Ehre der Buddha-Statue Phra Buddha Singh errichtet wurde. Buddhas Leben wird anhand von Wandmalereien mit 28 Bildszenen dargestellt. Im Tamnak Daeng, genannt das kleine rote Haus, hauste einst die ältere Schwester von König Rama I. Doch stand dieses Häuschen (typisch thailändisches Holzhaus), welches leicht zerlegbar ist nicht immer an seinem heutigen Standpunkt. Dreimal zog das historische Haus um. Es stellt ein klasse Bespiel für die siamesische Wohnkultur des 19. Jahrhunderts dar. Im ehemaligen Thronsaal vom jüngeren Bruder von König Rama I. werden verschiedene Ausstellungen präsentiert. Weiter geht es in die Schatzkammer, welche zwei thailändische Puppenhäuser sowie kleine Buddha-Statuen und Geschenke ausländischer Regenten beinhaltet. Im 1. Stock über Raum 6 findet man die Krönungsinsignien vor. Das Porzellan und Keramik aus Thailand, China und Japan findet man in den dahinter liegenden Räumen. Vom Waffensaal gelangt man geradeaus in den Saal mit Holzschnitzereien. Ein extra Saal wird bereitgestellt um einen klaren Überblick über die modische Entwicklung Thailands zu erhalten. In den Nebenräumen findet man zudem noch Bücherschränke mit Intarsienarbeiten und typisch thailändische Musikinstrumente. Kunstwerke aus früheren Perioden sind im neuen Museumskomplex zu betrachten.

Related Posts

  1. Der Smaragd-Buddha
  2. Bangkok und Umgebung
  3. Bangkok – Die Metropole damals und heute
  4. Bangkok – Das historische Zentrum
  5. Leben der Frauen in Thailand

« Leben der Frauen in Thailand – 

 

Impressum